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Kompositionen

 

Eine meiner bislang umfangreichsten Arbeiten, die "Nachtwächter-Sonatine" für Klavier und Violine habe ich im Mai 2021 fertiggestellt. Die Sonatine war eine Auftragsarbeit für die Verabschiedung des Altlandsberger Nachtwächters, der im Juni 2021 nach über 15-jähriger Tätigkeit in diesem Amt in seinen wohl verdienten Ruhestand gegangen ist.

Diese Komposition habe ich in drei Sätzen geschrieben. Der 1. Satz "Marsch" soll die regelmäßig vom Nachtwächter durchgeführten Stadtführungen zum Ausdruck bringen, bei dem auch schon mal die ein oder andere Treppe genommen werden muss. Beim 2. Satz "Abschied" wurde die "eigentliche Auftragsarbeit", der Abschied vom Nachtwächter-Dasein umgesetzt. Dieser Satz ist sehr getragen und melancholisch, aber doch mit einem positiven Ende, der den optimistischen Blick in die Zukunft und die Vorfreude auf neue Aufgaben zum Ausdruck bringen soll. Der 3. Satz meiner Arbeit ist der "Neubeginn". Ob man sich darunter nun die neuen Herausforderungen des ehemaligen Nachtwächters vorstellt oder doch eher den neuen Nachtwächter bei seinen Führungen, das bleibt jedem selbst überlassen. 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Meine Komposition "Frühling" für Klavier, Violine und Gesang habe ich Ende August 2020 fertiggestellt. Die Schwermütigkeit meiner Komposition ist darauf zurückzuführen, dass der letzte Frühling mit all den abgesagten Konzerten und Wettbewerben keine guten Erinnerungen bei mir hinterlassen hat. Man könnte diese Komposition somit als "Frühling 2020" oder auch als "Corona-Frühling" bezeichnen.

 

Natürlich gehört zu einer Komposition mit Gesang ein Liedtext. Dieser stammt aber nicht von mir, sondern von meiner Mama, die ihn an die Melancholie meiner Musik angepasst hat. Hier zu hören ist der Mitschnitt der Uraufführung in der Staatsoper Unter den Linden in Berlin im September 2021.

Frühling

 

Der Frühling ist von Wehmut schwer,

wenn auch das Herz mir aufgeht
beim Anblick der blühenden Rosen am Weg.
Die Sehnsucht treibt mich ach so sehr
im Traume in die weite Welt hinaus.

Der Frühling trägt ein dunkles Kleid,
wirft lange kalte Schatten,
muss meinen Traum im Wiesengrün bestatten.
Die Nachtigall klagt mir ihr Leid.
Sie hält’s genau wie ich nicht aus.

 

 

 

Derzeit arbeite ich an einer Komposition für ein Quartett (Klavier, Violine, Viola und Cello). "In einer kalten Winternacht" wird sie heißen.

 

 

Einige ebenfalls im Jahr 2020 fertiggestellte Kompositionen findet hier:

 

 

 

 

 


 

Und damit fing alles an: Meine erste Komposition "Kuh Wilma", die ich im August 2019 im Alter von fünf Jahren mit Hilfe meines Kompositionslehrers geschrieben habe. Ursprünglich war "Kuh Wilma" ein kleines lustiges Gedicht, dass ich mir selbst ausgedacht habe. Die Idee hierfür kam durch einen Film, den ich gesehen hatte und meine Begeisterung für Kirchtürme und Glocken. Im Kompositionsunterricht sollte ich dieses Gedicht als Lied vertonen. Dann sind es immer mehr Noten geworden und am Ende ist vielmehr ein Stück daraus entstanden, bei dem man sich mit etwas Fantasie die "Kuh Wilma" lebhaft vorstellen kann. ;-)

Kuh Wilma

Heute ist ein schöner Tag,

sagt Kuh Wilma.

Das Karussell dreht sich

rundherum,

rundherum,

rundherum.

Kuh Wilma wohnt in einem Kirchturm.

Jeden Tag um 12.00

stiefelt sie zu den Glocken hoch.

Dort tanzt sie dann immer

und singt ganz laut:

Heute ist ein schöner Tag.

Tanz in den FrühlingMaddox
00:00 / 01:15
SoldatenmarschMaddox M.
00:00 / 01:04
Kuh WilmaMaddox Marsollek
00:00 / 01:11
FrühlingMaddox Marsollek
00:00 / 01:17