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Über mich

Mit dreieinhalb Jahren begann ich aus Langeweile mit dem Klavierunterricht. Nur wenige Wochen später hatte mich das Klaviervirus komplett befallen und ich konnte mir mein Leben ohne dieses Instrument nicht mehr vorstellen. Das ist inzwischen einige Jahre her, und meine Leidenschaft fürs Klavier spielen wurde mit jedem Tag nur noch mehr entfacht. Ganz besonders, nachdem mir durch einen glücklichen Zufall nach nur zehn Monaten Unterricht mein erstes kleines Konzert in der Schlosskirche Altlandsberg ermöglicht wurde, auf welchem ich u. a. ein Menuett von Leopold Mozart und eine Etüde von Carl Czerny spielte. Der Applaus, den ich dort von über 100 Konzertbesuchern bekam hat mich derart fasziniert, dass für mich eines sofort feststand: Davon will ich mehr!

Bereits meine erste Klavierlehrerin, die mich knapp anderthalb Jahre auf meinem Weg begleitete, bescheinigte mir ein außergewöhnliches Talent. Diese Einschätzung teilten dann auch andere und so hatte ich das unfassbare Glück, dass im Januar 2019 die Konzertpianistin und ECHO-Klassik-Preisträgerin Elisaveta Blumina auf mich und mein Talent aufmerksam wurde und mich seit dem unter ihre Fittiche genommen hat. Wir sind seitdem ein unschlagbares Team, und ich konnte dank ihr bereits mehrfach Erfolge für mich verbuchen.

Mich begeistert nicht nur das Klavierspiel sondern auch die Tatsache, dass ich Stücke von Menschen spiele, die es geschafft haben, so phantastische Werke zu komponieren, dass ihre Noten und Namen in Heften abgedruckt wurden und zum Teil seit mehreren Jahrhunderten von unzähligen Musikern überall auf der Welt gespielt werden. Aus diesem Grund wollte ich mit knapp fünf Jahren unbedingt auch das Komponieren erlernen. Ich nervte meine Eltern so lange, bis sie mit Hilfe meines Patenonkels einen Kompositionslehrer für mich aufgetrieben haben. Seit August 2019 bekomme ich nun Unterricht bei Jobst Liebrecht. Und weil ich nicht nur Pianist und Komponist werden möchte sondern ein echter Vollblutmusiker, nehme ich seit Februar 2020 auch noch Unterricht in Stimm- und Gehörbildung bei Snezana Brzakovic. 

Aufgrund der langanhaltenden Corona-Krise, die mich wie alle Künstler schwer getroffen und mir den Verlust zahlreicher Konzerte beschert hat, habe ich aus lauter Frust mit dem Malen begonnen. Was ursprünglich nur zur Ablenkung gedacht war, stellte sich nun als meine zweite Leidenschaft neben der Musik heraus. Und offensichtlich scheine ich auch auf diesem Gebiet nicht untalentiert zu sein. Zumindest ist die Fachwelt sehr angetan, wenn nicht sogar beeindruckt, von meinen Kunstwerken. Ich jedenfalls bin fasziniert vom Zusammenspiel der Farben und was man mit diesen alles auf eine Leinwand zaubern kann. Ideen habe ich ohne Ende und so werde ich mich weiterhin jeden Tag in der Musik und in der Malerei neu erfinden.

Um einen ersten Eindruck von mir als Pianisten zu gewinnen, schaut doch einfach mal auf meinem YouTube-Kanal 

https://www.youtube.com/channel/UCISAmJdXxlZ1kImVVnREI5A

vorbei.

 

Maddox Marsollek (6 Jahre)

September 2020